Über uns

Das APADANA ist ein Restaurant mit 3 Räumen im orientalischen Stil, Klimaanlage, sehr gepflegte Ambiente, leise Hintergrundmusik, persische und orientalische Spezialitäten.

Die Geschichte

Das Apadana, der Empfangspalast der achämenidischen Herrscher, wird an zwei Seiten von einem L-förmig angelegten Hof umschlossen. Der Bau wurde von Darius begonnen, von Xerxes aber erst vollendet, wie aus der Bauinschrift hervorgeht, die in zwei gol­denen und zwei silbernen Gründungsurkunden verewigt worden war. Beim Bau des Apadana hatte man die 33 x 33 cm großen Platten in der Nordwest- und Südostecke der Halle vermauert. Vorher waren sie sorgfältig in Steinkisten verstaut worden, jeweils eine silberne Platte auf einer goldenen. Heute werden sie im Nationalmuseum in Teheran aufbewahrt.
Das auf einer eigenen 3 m hohen Terrasse stehende Gebäude ist vom Grundriß her quadratisch angelegt. In der Mitte liegt eine quadratische Haupthalle mit sechs Reihen zu je sechs riesigen, kannelierten Säulen, die auf quadratischen Plinthen stehen. An drei Seiten ist ihr ein Portikus vorgelagert, in dem jeweils zwölf Säulen mit floral reliefierten Glockenbasen stehen. In den Ecken des Gebäudes ragen quadratische Türme auf, die von den Vorhallen her zu betreten waren. Treppenhäuser führten zu den Wach- und Lagerräumen im Inneren der Türme. Drei hohe, mit je drei Halbsäulen gefüllte Nischen gliederten die Fassade des Apadana. Im oberen Bereich der Wand verliefen ein farbiger Ornamentfries und dreisprachig abgefaßte Inschriften des Xerxes aus glasierten Ziegeln.
Sowohl an der Ost- als auch an der Nordseite führten aufwendig mit Reliefs verzierte Treppen zur Empfangshalle hinauf. Die Aufgänge bestanden jeweils aus einer Innentreppe, deren beiden Treppenläufe entlang der Turmwände von beiden Seiten her in die Vorhalle führten, und aus einer parallel dazu ausgerichteten Außentreppe, die vor die Mitte der Innentreppe gelegt war. Sämtliche innere Treppenwangen und die nach außen weisenden Stirnseiten der Treppen waren mit Reliefdarstellungen verkleidet. Die Darstellungen der Reliefs vor der Osthalle gleichen im wesentlichen denjenigen, die die Treppenaufgänge zur Nordhalle schmücken, sind jedoch qualitätvoller und besser gearbeitet. Deshalb ist anzunehmen, daß der Hauptzugang zum Apadana an der Ostseite lag.